Stellenanzeigen und Bewerber, Zeitarbeit, Job Multiposting, Mobile Recruiting, der HR Blog | Stellenmarkt und Meta-Suchmaschine – So suchen heute Bewerber nach Stellenangeboten.
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Stellenmarkt-und-Meta-Suchmaschine

Stellenmarkt und Meta-Suchmaschine – So suchen heute Bewerber nach Stellenangeboten.

Wer heute nach einer Stelle sucht, dem steht ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung. Längst sind die Zeiten vorbei, als Stellenausschreibungen fast ausschließlich in Zeitungen oder Fachzeitschriften erfolgten. Auch hier spielt das World Wide Web mittlerweile die Hauptrolle. Jobportale sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Angesichts dieser Flut an Informationsangeboten stehen Firmen eher vor der Herausforderung, die richtige Auswahl des Mediums zur Platzierung der Stellenanzeigen zu treffen.
 

Die Suche beginnt bei Google

Wer beim Recruiting eine Nasenlänge Vorsprung haben möchte, der sollte die Suchmaschine Google als Erfolgsfaktor nicht unterschätzen denn knapp 75 Prozent der Jobsuchenden nutzen Suchmaschinen wie Google für die Suche nach einer neuen Herausforderung. In der Gruppe der bis zu 25-Jährigen ist der Anteil der Jobgoogler mit 84 Prozent noch höher. Über 70 Prozent der befragten Personaler lassen dieses Potenzial ungenutzt und betreiben weder Suchmaschinenoptimierung noch Suchmaschinenmarketing.
 

Der Vorteil von Meta-Suchmaschinen

Firmen welche ihre Stellenangebote veröffentlichen, stellen diese in diversen Portalen ein, denn Bewerber durchforsten Suchmaschinen, Jobportale, Firmen Karriereseiten und Zeitungen gleichermaßen. In der Regel finden sich dann überwiegend Stellenangebote wieder, die schon zuvor woanders ermittelt wurden. Daher nutzen Bewerber immer häufiger sogenannte Meta Suchmaschinen. Metasuchmaschinen sind Suchmaschinen deren wesentliches Merkmal darin besteht, dass sie eine Suchanfrage an mehrere andere Suchmaschinen gleichzeitig weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und aufbereitet. Die Ergebnisse können einfach nacheinander angeordnet werden, dies spart dem Bewerber Zeit und ihm keine Stellenanzeigen verloren.
 

Dazu sind für den Bewerber in der Regel nur einige wenige Angaben zum gesuchten Stellenprofil erforderlich. Metasuchmaschinen suchen systematisch das World Wide Web nach geeigneten Stellenangeboten ab. Der besondere Vorteil dabei ist: oft werden nicht nur Jobportale abgefragt, sondern auch Firmen-Homepages, die entsprechende Stellen anbieten. Bekannte Meta-Suchmaschinen sind zum Beispiel opportuno.de, indeed.de oder kimeta.de. Auf das Durchsuchen von Firmen-Homepages haben sich u.a. jobscanner.de, jobsuma.de und yovadis.de spezialisiert. Mit der Nutzung von zwei, drei Meta-Suchmaschinen hat der mögliche Bewerber schon einen sehr guten Überblick über nahezu alle relevanten Angebote im Netz.
 

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Spezial-Portale und Firmen-Homepages

Es existieren heute eine Vielzahl von Jobportalen, die sich auf bestimmte Tätigkeiten oder Branchen fokussiert haben. Bei diesen Portalen Stellenangebote zu veröffentlichen kann eine effiziente und günstige Strategie sein Jobsuchende anzusprechen. Beispiele für solche Spezial-Portale sind hotelcareer.de für die Hotelbranche oder jobvector.de für Naturwissenschaftler. Hier kann man sicher sein, dass nur Jobs angeboten werden, die auch dem gewünschten -Tätigkeits-Profil entsprechen.
 

Laut aktueller Studien steuern immer mehr Bewerber Firmen-Homepages direkt zur Jobsuche an. Manche Firmen verzichten bewusst darauf, offene Stellen in Jobportale einzustellen und zeigen sie nur auf der eigenen Website. Damit soll die Bewerbungsflut eingedämmt werden. Das Unternehmen kann dann vergleichsweise sicher sein, dass sich nur Bewerber melden, die auch tatsächlich an einer Tätigkeit in der jeweiligen Firma interessiert sind.
 

Soziale und private Netzwerke nutzen

Ebenso nutzen Bewerber Xing oder LinkedIn zur Jobsuche. Hier kann der potenziele Bewerber nicht nur nach Positionen recherchieren, sondern sich selbst als Bewerber präsentieren. Erfahrungsgemäß werden die meisten interessanten Positionen immer noch ohne eine offizielle Ausschreibung besetzt. Und mancher Personalverantwortliche schaut erst einmal in entsprechenden sozialen Netzwerken nach potentiellen Kandidaten, ehe eine Anzeige eingestellt wird. Die Nutzung dieses Wegs kostet Bewerber wenig und stellt eine zusätzliche Chance dar interessierte Bewerber anzusprechen.
 

Zeitungsanzeigen und Headhunter – manchmal angebracht

Auch die klassische Anzeige in Printmedien ist noch nicht wirklich abgeschrieben, die Stellenanzeigen in Printmedien nehmen zwar ab, sollten aber nicht ganz vernachlässigt werden. Es gibt immer noch Bewerber die zur Arbeitssuche diese Möglichkeit weiter nutzen werden. Viele Jobs mit lokalem Bezug werden zum Beispiel nach wie vor überwiegend in der Lokalpresse inseriert. In einigen Bereichen, insbesondere bei Bildung und Wissenschaft, ist die Veröffentlichung von offenen Positionen in überregionalen Zeitungen immer noch Standard. Es hängt daher von der Art der gesuchten Stelle ab, inwieweit auch Printmedien bei der Suche eingesetzt werden.
 
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Autor: Stephan Gerhard
Quellenangabe: http://arbeitgeber.jobs.de/wp-content/uploads/CBG-Studie2014-A5Heft-v8-01-web.pdf
 

Team GermanPersonnel

2 Kommentare

  • Tim Harstein

    09.06.2015 at 12:21 Antworten

    Meta-Suchmaschinen sind heutzutage unabdingbar, aber ab und zu werden doppelte Ergebnisse geliefert und das erschwert die Arbeit. Die Metasuchmaschine Oneseek kannte ich noch gar nicht, werde ich mir aber gleich mal angucken. Wir sind Kunde bei anzeigendaten.index und sind zufrieden. Im Gegensatz zu früher sind jetzt auch die Anzeigenpreise realistisch berechnet und doppelte Anzeigen werden auch immer weniger.

    Viele Grüße

    Tim Harstein

  • Jan Hartmann

    09.06.2015 at 23:57 Antworten

    Hallo, an dieser Stelle kann ich die von uns betreute Metasuchmaschine oneseek.de empfehlen. OneSeek ist eine Metasuchmaschine, die neben Webseiten auch Bilder, Videos und Nachrichten findet. In allen Suchmodulen ist es möglich, die Ergebnisse nach Datentyp zu filtern. Außerdem bietet OneSeek eine Toolbox „Werkzeugsammlung“ für Webmaster, mit der es möglich ist, die eigene Webseite zu analysieren und zu optimieren. Beste Grüße.

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