Stellenanzeigen und Bewerber, Zeitarbeit, Job Multiposting, Mobile Recruiting, der HR Blog | War for Talents – so geht Stellenanzeige richtig!
21913
single,single-post,postid-21913,single-format-standard,ajax_updown_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,select-theme-ver-2.2,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive
War-for-Talents

War for Talents – so geht Stellenanzeige richtig!

Wer heute als Arbeitgeber die Top-Kandidaten im War for Talents für das eigene Unternehmen gewinnen will, auf den kommt weit mehr an Engagement zu, als dies vergleichsweise vor einigen Jahren noch der Fall war. Die Top Talents sind dünn gesät und wer etablierte Top-Leute rekrutieren will, darf nicht darauf hoffen, die auf dem sprichwörtlichen Silbertablett serviert zu bekommen. Im Kampf um die Besten der Besten darf man als Unternehmen oder Personalentscheider wenig bis Nichts dem Zufall überlassen – gerade nicht bei der Stellenanzeige. Jeder kennt sie, aber nicht jeder kann sie. Erst dann, wenn die Ausschreibung der eigenen Vakanz von Erfolg gekrönt ist, kann man von einer erfolgreichen Stellenanzeige sprechen. Doch wie geht sie, die erfolgreiche Stellenanzeige? Gibt es Tipps, wie sie zu gestalten ist? Natürlich gibt es Tipps, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen, auch wirklich den Kandidaten zu finden, nach dem man selbst gesucht hat. Schauen wir uns diese Tipps und Kniffe einmal an.
 

Mit den wichtigen W-Fragen zum Erfolg

Wer als Unternehmen auf der Suche nach dem richtigen Personal die Nase vor dem Wettbewerb haben will, der muss sich bei der Stellenanzeige bestens positionieren. Diese Positionierung erreicht man vorzugsweise darüber, dass man sich als Personalverantwortlicher die W-Fragen zurecht legt. Dazu macht man sich klar, dass man das eigene Unternehmen perfekt und ehrlich präsentieren muss. Wer ist man? Was gibt es zur History zu sagen? Wo liegen die Kernkompetenzen? Wie hoch ist die Reichweite der Firma – und wer ausschließlich den deutschen Markt bedient, der sollte sich vom Terminus „Global Player“ fernhalten! Wie groß ist man selbst? Jeder Bewerber sollte beim Lesen ein sehr stimmiges und nicht geschöntes Bild erhalten, auf wen lässt er sich ein. Nur dann, wenn die Infos ehrlich sind, findet man auch den Kandidaten, der sich später mit dem Unternehmen wirklich identifiziert.
 

Selbstverständlich gehört auch der Standort hinzu, an welchem der Kandidat zu arbeiten hat. Arbeitet er in Düsseldorf auf der Kö, der Kölner City, der Innenstadt von München oder muss er möglicherweise aufs „platte Land“ ziehen. Klare Kante zeigen und auf keinen Fall falsche Erwartungen aufkommen lassen. Offenheit erspart beiden Seiten bittere Enttäuschungen.
 

Wer wird genau gesucht?

Haben Sie sich präsentiert, muss das „Kind“ einen Namen haben. Das bedeutet, die zu besetzende Vakanz ist zu benennen und das möglichst genau – aber auch schmissig. Der Titel muss dem Bewerber eine deutliche Richtung aufzeigen, wo sein Aufgabenbereich liegt und wo sein Verantwortungsbereich im Unternehmen liegt.
 

Im Anschluss daran, müssen Sie Farbe bekennen und dem Kandidaten aufzeigen, welche Optionen sich ihm eröffnen, erhält er den Job. Schaffen Sie deutliche Entscheidungsanreize – aber auch hier gilt: nichts versprechen, was man nicht halten kann oder will. Sind Weiterbildungsmaßnahmen inkludiert, dann müssen sie hier Erwähnung finden. Bieten sich dem Kandidaten unlimitierte Aufstiegschancen – keine Hemmungen das zu erwähnen. Und last, but not least, spielt auch das Gehalt eine wichtige Rolle. Nicht die erste Geige, aber es sollte Erwähnung finden.
 
Anzeige:
Lösungen-um-Stellenanzeigen

Wen sucht man selbst?

Sind die Anreize geschaffen, geht es darum, die Spreu vom Weizen zu trennen. Was muss der Bewerber mitbringen? Wie muss er zumindest ausgebildet sein, welche Qualifikationen sind mitzubringen, wie sind Ihre Erwartungen aufgestellt? Hierüber erhält das Top-Talent den Einblick, wie sind Ihre Vorstellungen von ihr oder ihm aufgestellt. Je präziser hier gearbeitet wird, desto geringer ist der ungeeignete Durchfluss, den man mit Zeitaufwand aussortieren muss. Weiß der Bewerber, wie er sein soll, um Chancen auf die Vakanz zu haben, gilt es ihm unmissverständlich zu kommunizieren, auf welchem Weg Sie seine Unterlagen erwarten. Ihr Personalentscheider, ein möglicher Bewerbungsstichtag (so vorhanden), Mailbewerbung oder als schriftliche Bewerbung auf dem Postwege – all das muss deutlich erkennbar sein. Und natürlich ist wichtig zu wissen, welche Unterlagen erwarten Sie für den Erstkontakt.
 

Stehen all diese Dinge, geht es für Sie um die Wahl der richtigen Plattform. Überlegen Sie sich genau, in welchem Gewässer Sie die Angel auswerfen wollen, denn auch damit stellen Sie die Weichen für den Erfolg oder Misserfolg der Stellenanzeige!
 

Team GermanPersonnel

1 Kommentar

  • WoPerso

    13.07.2015 at 10:03 Antworten

    Für optimale Kandidaten sollte jedoch auch eine Plattform für Bewerber da sein, bei der sich die Bewerber so zeigen können wie sie nicht nur als Fachkraft, sondern auch als Mensch sind. Ein Unternehmen sucht zwar eine Fachkraft, die deren Philosophie vertritt sowie unterstützt. Dafür muss aber auch der Bewerber mit Leidenschaft und Talent in diesem gesuchten Job vorhanden sein.

    http://www.woperso.com

Wir freuen uns über Ihren Kommentar