Hund im Büro: mehr Freude, weniger Stress

Hund im Büro: mehr Freude, weniger Stress

Hundebaby Lex erobert das Herz der GP-Mitarbeiter

Momentan kommt es schon einmal vor, dass unser Geschäftsführer Marco am Boden kniet und eine große Pfütze aufwischt. So ist das halt mit einem Baby. Oder, dass einer unserer IT-Freaks nicht vor dem Rechner sitzt, sondern zärtlich mit einem kleinen Welpen rauft. Arbeiten und Leben(digkeit) ergänzen sich nämlich wunderbar bei GermanPersonnel. Ganz besonders jetzt, da Lex unser jüngstes Teammitglied geworden ist. Wie viel Freude, Bewegung, Kommunikation und v. a. Lachen durch diesen Hund nun wieder unser GP-Haus erfüllt! „Wieder“, wegen Duke, aber dazu später mehr.

Darf ich vorstellen: Bürohund Lex

Er ist klein und schwarz-weiß gescheckt. Seine Pfoten sind im Verhältnis zu seinem Körper riesig. Genauso verhält es sich mit seiner Neugierde und seinem Entdeckergeist. Nur Wenige reagieren nicht durch Dahinschmelzen, durch „Oh, ist der süüüüß“, durch hinknien, streicheln, lieb haben, Fotos machen und anschließend mit einem Lächeln im Gesicht weiter arbeiten.

Lex ist eine Continental-Bulldogge und mittlerweile 13 Wochen alt. Marco muss ihn noch unsere Treppen hoch- und runtertragen und oft mit ihm vor die Tür gehen, denn so ganz klappt das noch nicht mit der Stubenreinheit. Aber Lex ist schon jetzt ein prima Bürohund. Er macht nicht auf den Teppich und er schafft es, dass fast jeder, der ihn sieht, dahinschmilzt oder zumindest lächelt. So viel Freude schafft die schönste Bürobegrünung nicht.

Warum tut ein Bürohund eigentlich so gut?

Ein Bürohund wirkt sich positiv auf die Mitarbeiter und damit auch auf das gesamte Unternehmen aus. Die Mitarbeiter-Zufriedenheit, -Gesundheit, -Motivation und -Produktivität wird gesteigert. Das belegen sogar Studien. Ein Bürohund als Burnout-Prophylaxe?

Beim Streicheln des Hundes wird das Bindungs- und Liebeshormons Oxytocin ausgeschüttet. Übrigens nicht nur beim Streichelnden, sondern auch beim gestreichelten Hund. Das entspannt uns und reduziert nachweislich Stress. Zudem steigt unsere Empathie und Loyalität bei einem höheren Oxytocinspiegel.

Stresssenkend ist auch das Glückshormon Dopamin, das wir ebenfalls durch die Anwesenheit eines Hundes produzieren. Deshalb ist ein Bürohund ein guter Schutz vor stressbedingtem Burnout. Mit einem Hund im Büro unterbricht man öfter mal seine Arbeitsabläufe und legt eine kurze Pause ein, um ihn zu streicheln oder mit ihm zu spielen. Diese kurzen Arbeitsunterbrechungen tun jedem gut.

Ein Bürohund bewirkt wahre Wunder. Die Anfälligkeit für körperliche und seelische Erkrankungen sinkt, man hat mehr Spaß an der Arbeit und ist motivierter. All dies verbessert das Betriebsklima und die Mitarbeiter fühlen sich wohler.

Worauf muss bei Vierbeinern im Büro geachtet werden?

Die Anwesenheit des Hundes muss für alle stimmen: vom Arbeitgeber über die Mitarbeiter bis zum Hund. Der Hund wird quasi Teammitglied und darf nicht Mittel zum Zweck (Stressabbau, etc.) sein. Da Hunde bis zu 80 % des Tages schlafen, lassen sie sich bestens in ein konzentriertes Arbeitsumfeld integrieren. Voraussetzung ist allerdings, dass der Hund sich auch entspannen kann und nicht das Gefühl hat, er muss aufpassen und wachen. Ein Hund, der immer bellt, wenn jemand das Büro betritt, ist fehl am Platz.

Ob sich Mitarbeiter durch einen Bürohund gestört fühlen, erfährt man, indem man ein offenes Gespräch sucht. Es ist wichtig die Ablehnung, Bedenken oder Ängste ernst zu nehmen. Hat jemand Angst vor dem Tier oder eine Allergie? Für diese Fälle muss es auch hundefreie Zonen geben.

Aus der Praxis ist im „Bundesverband für Bürohunde“ bekannt, dass selbst anfangs skeptische Mitarbeiter sich meist problemlos an das Tier gewöhnen und auch von ihm profitieren. Dass das Tier sauber und stubenrein sein muss, sollte eigentlich überflüssig sein zu erwähnen. Kleine Ausnahmen wie mit dem GP-Welpen Lex bestätigen diese Regel.

Hunde sind willkommen bei GermanPersonnel

Vor über 7 Jahren brachte Marco den Hundewelpen Duke in unsere damals noch recht überschaubare Software-Schmiede. Fortan war er hier nicht mehr wegzudenken. Er zierte unser XING-Profil und hatte auch auf Facebook und Instagram treue Fans. Ende 2016 kam er dann in den wohlverdienten Hundehimmel. Vergessen hat ihn bei GP jedoch niemand. Er war unser aller #Bürohund_mit_Charme.

Dank Kristina haben wir seit ein paar Jahren noch einen zweiten Bürohund. Die Papillon-Hündin Kiwi ist sehr eigen. Sie erfreut uns hauptsächlich durch ihr putziges Erscheinungsbild und ihre lustige Aufgeregtheit, wenn sie Essbares wittert. Streicheln darf sie zum Leidwesen vieler hier aber nur ihr Frauchen sowie ein ganz kleiner ausgewählter Kreis, aber selbst dieser nicht immer.

Bürohund
Bürohund Kiwi zufrieden auf dem Sofa unserer Marketing-Abteilung

4 Monate war nun deutlich die Abwesenheit von Duke zu spüren, der vielen hier fehlte. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass mit Lex wieder Leben in die Bude gekommen ist. Leben insbesondere an Tagen, an denen Lex und Kiwi zusammen da sind. Lex will nämlich spielen und hat vor gar nichts Angst. Kiwi will dagegen nur ihre Ruhe. Der wilde, respektlose Welpe stresst sie momentan eher, aber das wird sich noch legen.

Ob der seelische und körperliche Gesundheitszustand unserer Mitarbeiter durch die Hunde verbessert wurde? Das hat bisher niemand überprüft. Das Betriebsklima ist auf jeden Fall sehr gut und die vielen Zwischenstopps, die unsere Mitarbeiter im 1. Stock zum Streicheln und Spielen mit Lex einlegen, zeigen, wie viel Freude alle an ihm haben.

Du willst Deinen Hund auch mit zur Arbeit nehmen?

Einem Hund tut es nicht gut, über Stunden alleine zu Hause zu bleiben. Die Möglichkeit, ihn mit zur Arbeit zu nehmen, ist somit durchaus verlockend. Überlege dir, wie das konkret aussehen könnte und fühle dann bei deinen Kollegen vor. Gibt es dort grünes Licht, dann ab zum Chef. Gründe, die dafür sprechen, gibt es ja genug. Viele weitere interessante Informationen dazu findest du bei dem bereits erwähnten Bundesverband für Bürohunde e. V.

Oder mache es wie Kristina. Sie hat nach einem Jahr arbeiten bei GP einfach mal gefragt, ob sie ihre Kiwi auch mitbringen darf. Wer fragt, gewinnt! Ein Kennenlerntermin zwischen Duke und Kiwi zum Beschnuppern war erfolgreich – nicht zuletzt wahrscheinlich, weil er ein Rüde und sie eine Hündin ist. Fortan bestand eine unkomplizierte Co-Existenz an einzelnen Tagen in der Woche. Von daher: Es können auch mehrere Hunde mit zur Arbeit gebracht werden.

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Friederike von Hundelshausen betreut Marcos Recruiting Blog von GermanPersonnel seit Februar 2016 und unterstützt das Social Media Team. Neben dem Schreiben eigener und dem Redigieren fremder Texte plant die Geisteswissenschaftlerin auch die Blog-Themen und organisiert Beiträge von Gastautoren.

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