Stellenanzeigen und Bewerber, Zeitarbeit, Job Multiposting, Mobile Recruiting, der HR Blog | Die erfolgreiche Recruiting Website, optimale Usability zur Navigationsführung
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Die erfolgreiche Recruiting Website, optimale Usability zur Navigationsführung

Navigation horizental contra vertikal?

 

Überzeugende Webpräsenz fährt am besten mit vertikaler Navigation

Über den „War for Talents“ im Internet und der zunehmenden Bedeutung „Mobilen Recruitings“ haben wir bereits geschrieben. Personaler, die um die Wichtigkeit einer wirkungsvollen Webpräsenz wissen, stellen sich nun die Frage: Wie lässt sich das Unternehmen digital so darstellen, dass es gute Leute anspricht und zu einer Bewerbung motiviert? Dieser Beitrag sucht nach Antworten im Bereich der Webseitenstruktur und beleuchtet insbesondere die Vorteile einer vertikalen Navigation.
 

Erkenntnisse aus Studien zur Augenbewegung nutzen

Das sogenannte „Eye-Tracking“ untersucht, wie sich das lesende Auge auf Webseiten verhält. Daraus lassen sich Grundsätze für den Aufbau einer nutzerfreundlichen Seite ableiten, denn es gilt: Wo Besucher schnell das Wesentliche erfassen können, überzeugen Inhalte eher als wenn diese in Unübersichtlichkeit ertrinken. Westliche Kulturen mit einer Alphabetschrift lesen von oben nach unten und von links nach rechts. Interessant ist das entsprechende Leseverhalten, das auf Webseiten beobachtet werden kann. Das Auge blickt zunächst automatisch in die linke obere Ecke, wandert dann ein Stück nach rechts, um dann in die neue Zeile zu springen. Dieser Vorgang wiederholt sich ein paar Mal, sodass die Fixpunkte des Auges ein großes F ergeben. Um sich dieser Bewegung anzupassen, erscheint ein Menü in ähnlicher Form an dieser Position sinnvoll. Zwei weitere Erkenntnisse sollen noch erwähnt werden: Erstens, horizontale Banner werden ignoriert und zweitens, Nutzer scannen eine Webseite bis zur letzten Zeile.
 

Navigation: Vertikal, horizontal, links oder rechts?

Wenn die suchende Augenbewegung zunächst ein großes F in der oberen linken Ecke ergibt, bietet die linksbündige, vertikale Navigationsleiste einen sicheren Halt für das schnelle Auffinden von Informationen. Diese können bis zum unteren Rand angeordnet werden. Dennoch gilt als bewiesen, dass mehr als sieben Navigationspunkte nicht bequem fassbar sind. Abhilfe schaffen hier Fly-Out- oder Drop-Down-Menüs, die weitere Unterpunkte beinhalten. Obwohl die Mehrheit moderner Monitore eine horizontale Form hat, ist die horizontale Navigationsleiste, siehe Bannerignoranz, kontraproduktiv. Dass eine vertikale Navigation auch rechtsbündig neben der Scroll-Bar user-freundlich ist, kann eine Londoner Studie belegen. Allerdings erhob sie Daten von nur 31 Teilnehmern. Ob nun links oder rechts, die vertikale Navigation hält auf einem horizontalen Bildschirm den größten Teil frei für Content. So bleiben das Inhaltsverzeichnis und der tatsächliche Inhalt optisch sauber voneinander getrennt. Für das Recruiting ist eine Navigation denkbar, die zur Oberkategorie „Jobs“ ausklappbare Stellenausschreibungen anzeigt, deren Inhalt im Content-Bereich eingeblendet wird.
 

Vertikale Navigation auf mobilen Endgeräten

Auf dem Display eines Smartphones ist der Platz begrenzt. Die vertikale Navigationsleiste bietet auf dem meist vertikal genutzten Bildschirm eine gute Orientierung. Wenn sie versteckt wird und sich nur bei Bedarf einblendet, wird der wenige Platz effektiv genutzt. Der Content verschwindet zum Navigieren teilweise im Hintergrund, bleibt aber zur Orientierung sichtbar, während ansonsten der gesamte Platz für ihn zur Verfügung steht. Ähnlich wie beim Blättern zum Inhaltsverzeichnis in einem Buch, würde erwartet, dass sich die Navigation von links einblenden lässt. Hier ist es besonders wichtig, nicht zu viele Punkte anzubieten, um eine gut lesbare Schriftgröße, bzw. bequem händelbare Touchfläche zu gewährleisten. Selbst wenn die Webseite in der Horizontalen auf dem Smartphone oder Tablet betrachtet wird, muss die Navigation nicht zwangsläufig auch so verlaufen. Ändert sich der Aufbau der Seite je nach vertikalem oder horizontalem Halten des Bildschirms ist dies zwar ein gut gemeinter Service des Programmierers. Die Seh- und Suchgewohnheiten des Auges werden deshalb aber nicht ausgehebelt. So kann es im negativen Fall sein, dass der User eher verwirrt ist, wenn die Navigation je nach Perspektive an einen anderen Ort wandert. Zur Inspiration lohnt es sich, einige Best Practice Beispiele anzusehen.
 

Einen ausführlichen Artikel zum Thema gibt es beim usabilityblog.de.

Team GermanPersonnel

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