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Pflanzen im Büro

Pflanzen im Büro: grüner Mehrwert für Körper und Geist

Warum Büropflanzen das Arbeiten erleichtern und Chefs davon profitieren

 
Pflanzen steigern unser Wohlbefinden. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern verbessern die Luftqualität und können sogar den Lärmpegel senken. Wir haben die Top-Eigenschaften zusammengetragen und geben Euch Praxis-Tipps, damit es mit dem grünen Büro auch klappt.
 

Balsam für die Seele

 
Grünpflanzen haben eine positive Auswirkung auf unser Gemüt. Sie reduzieren nachweislich Stress. Dies haben Messungen von Blutdruck, Muskelspannung und Hautwiderstand ergeben. Allein der Blick auf Grün ist bereits wohltuend und beruhigend, so dass sich selbst Bilder von Pflanzen schon positiv auf die Psyche des Betrachters auswirken.
 
Mit Büropflanzen bist Du:
 
zufriedener – motivierter – konzentrierter – entspannter – energiegeladener
 

Besseres Raumklima durch Pflanzen

 
Innenräume sind heutzutage stark belastet. Das fängt an mit Schadstoffen in Reinigungsmitteln, Möbeln oder Teppichböden und geht bis zu Chemikalien, Schimmelsporen und Allergenen in der Luft. Diese ist meist auch noch viel zu trocken, vor allem in der Heizperiode.
 
Aber es gibt grüne Hilfe, denn viele Pflanzen können:
 
– Schadstoffe und Keime in der Luft bis zu 70% reduzieren
– Kohlendioxid „entsorgen“, Sauerstoff produzieren
– Luftfeuchtigkeit um bis zu 20% erhöhen
– Staub binden
– Lärmpegel senken (gilt für großblättrige Pflanzen)
 
Durch die verbesserte Luftqualität sind wir wacher, haben eine stärkere Immunabwehr, weniger Kopfschmerzen und Haut und Augen sind nicht so gereizt, wie bei trockener Luft.
 
Das Wurzelwerk muss jedoch gut belüftet werden, denn Pflanzen reinigen die Luft über ihre Wurzeln (über die Blätter nur 5-15 %). Das ist wichtig, aber nur wenigen bekannt, deshalb: luftdurchlässige Töpfe verwenden.
 

Produktivität steigern, Betriebskosten senken

 
Umgeben von passenden Pflanzen arbeitest du effizienter. Bürobegrünung erhöht deine Arbeitsleistung um rund 15 %. Studien fanden heraus, dass sich Mitarbeiter körperlich, kognitiv und emotional besser im Arbeitsumfeld eingebunden fühlten. Der Raum wirkt vertrauter und anziehender. Dies wirkt sich auch auf die Arbeitszufriedenheit und -motivation aus.
 
Produktivere, gesündere und glücklichere Mitarbeiter senken somit die Betriebskosten. Vielleicht ist dies das Argument, das Deinen Chef überzeugt, großzügig in eine grüne Arbeitsumgebung zu investieren?!
 

Die richtigen Pflanzen finden

 
Nicht jede Pflanze kann überall stehen und vereint alle hier genannten positiven Eigenschaften. Bevor Du in der Mittagspause überstürzt in einer Gärtnerei wahllos einkaufst, beantworte folgende Fragen:
 
1. Welches Bedürfnis sollen die Pflanzen erfüllen? Geht es „nur“ um die Optik und die positive Wirkung des beruhigenden Grüns oder auch um dekorative Raumteilung oder um Lärmschutz?
 
2. Ist der Standort schon klar? Wie sind die Licht- und Temperaturverhältnisse? Wie viel Platz ist überhaupt vorhanden für Pflanzen? Bei Platzmangel sind evtl. Hängevorrichtungen nötig.
 
3. Wie pflegeaufwändig dürfen die Pflanzen sein? Brauchen sie nur Wasser, auch Dünger oder sollte der ganze Topf vielleicht sogar regelmäßig gedreht werden? Besonders großblättrige Pflanzen muss man zudem entstauben.
 

Wenn der grüne Daumen fehlt

 
Betraut bitte nur die Mitarbeiter mit der Pflege von Pflanzen, die dafür ein Händchen haben und denen es auch Freude bereitet. Sie können sich entweder wöchentlich mit dem Gießen abwechseln oder – wer es blumig ausgedrückt mag – Pflanzenpatenschaften bilden. Chef-Info: Diese stärken die Bindung an die Arbeit.
 
Am besten Ihr lasst Euch vom Fachhandel beraten. Manche Anbieter informieren sogar per E-Mail wann gegossen und gedüngt werden muss. Es gibt Pflegeseiten, Pflegeservice, Beratung in Standortfragen und sogar eine Telefonhotline für den Notfall.
 
Vorsicht: Bei der Pflege kann einiges schief gehen. Alle gießen gleichzeitig oder keiner gießt. Durch permanente Überwässerung können z.B. Schimmelpilze, Parasiten oder Mikroorganismen auf der Erde wachsen. Dies kann ernsthafte Gesundheitsbeschwerden verursachen.
 

Kleine Auswahl mit Vorschlägen für Büropflanzen:

 
Orchideen heben die Stimmung und nehmen Kohlendioxid auf.
 
Cyperngras ist ein regelrechter Feuchtigkeitsspender.
 
Yucca-Palmen (Palmlilien) sind pflegeleicht. Sie vertragen sowohl Licht als auch Schatten.
 
Gummibaum und Drachenbaum sind Allrounder. Sie binden Giftstoffe, filtern Staub aus der Luft und befeuchten sie. Der Gummibaum sollte jedoch alle 2 Wochen gedüngt werden und man muss regelmäßig seine großen Blätter entstauben. Der Drachenbaum gilt als robust, langlebig und ist mit seinen mehrfarbigen Blättern sehr schön anzusehen.
 
Natürlich eigenen sich auch viele andere Pflanzen fürs Büro. Erkundigt Euch einfach im Fachhandel.
 
War dieser Beitrag für Euch interessant und hat er Euch inspiriert das Thema Bürobegrünung mal anzugehen? Wir freuen uns über Kommentare und Erfahrungsberichte und natürlich immer, wenn Beiträge geteilt und geliked werden.
 

Friederike v. Hundelshausen

Friederike von Hundelshausen betreut Marcos Recruiting Blog von GermanPersonnel seit Februar 2016 und unterstützt das Social Media Team. Neben dem Schreiben eigener und dem Redigieren fremder Texte plant die Geisteswissenschaftlerin auch die Blog-Themen und organisiert Beiträge von Gastautoren.

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