Erfolgreicher mit Teamwork

Erfolgreicher mit Teamwork

So gestaltet man Teamarbeit effektiv

Oft sieht Teamwork leider so aus: Kollegen klinken sich aus, andere preschen vor. Die Kommunikation ist schlecht. Verabredete Ziele geraten außer Sicht. Ein schlecht organisiertes Team zerfällt bestürzend schnell in Einzelkämpfer. Ebenso schnell ist der Schuldige gefunden: meist der Leiter des Teams. Es gibt jedoch ein paar einfache Regeln für gutes Teamwork. Sie basieren auf der Psychologie des menschlichen Herzens und auf der Konsequenz guter Organisation.

Zusammengesetztes Puzzle

Gemeinsam schafft ihr mehr

Es gibt kaum Arbeitsfelder, die ohne eine gute Zusammenarbeit auskommen. Eine Belegschaft profitiert von der Bündelung ihrer Kräfte. Als Leiter des Teams steckst Du ein Ziel, das alle erreichen wollen. Du sorgst dafür, dass jeder eine Aufgabe bekommt, die seinen Fähigkeiten entspricht. Und Du stellst sicher, dass regelmäßig über alle Teambelange gesprochen wird.

Als Teammitglied setzt Du Deine persönlichen Belange zurück und behältst das gemeinsame Ziel im Auge. Jetzt besteht die Arbeit nicht mehr aus vielen Kleinmotoren, sondern aus einer Turbo-Maschine, die Euch richtig voranbringt. Und Ihr werdet auf der Fahrt viel Spaß haben!

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Die ideale Teamgröße

Experten weisen darauf hin, dass kleine Teams leistungsfähiger sind als große. Im Allgemeinen wird eine Gruppenstärke von 5 bis 7 Personen präferiert, während eine chinesische Forschergruppe 9er-Teams den ersten Preis für Effizienz zuerkannt hat. Zweistelliges Teamwork scheint zu Unübersichtlichkeit und Kompetenzgerangel zu führen.

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Teamwork muss anstecken

Ein Orchester besteht nicht aus Virtuosen, sondern aus Musikern, die besonders gut zusammenspielen können. So muss das im Teamwork laufen. Als Leiter des Teams erreicht Dein Taktstock jeden aus der Gruppe. Jeder muss verstehen, wohin ihr wollt, und jeder muss begreifen, dass er dazu einen wichtigen Beitrag leistet.

Als Teamleiter musst Du ein guter Moderator sein, der alle Teilnehmer regelmäßig miteinander ins Gespräch bringt und in Einzelgesprächen Motivationsarbeit leistet. Als Teammitglied denkst Du über Deinen eigenen Tellerrand hinaus. Du gestaltest den gemeinsamen Arbeitsfluss, indem Du Deinen Beitrag mit denen der anderen Teammitglieder abstimmst.

Teamwork ist Organisation: Ein Ziel, ein Zeitplan, wann dieses Ziel in welchen Schritten erreicht werden soll und eine transparente Aufgabenverteilung. Wenn alle Teammitglieder wöchentlich über diese Dinge sprechen und die Hälfte aufs Smartphone schaut, stimmt etwas nicht. Eine von vielen getragene Diskussion zeugt von fruchtbarem Teamwork.

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Teamwork in der Videokonferenz

Eine besondere Herausforderung ist das Arbeiten im Team, wenn die Teammitglieder räumlich getrennt sind. Eine Videokonferenz macht es möglich, Teilnehmer virtuell zusammenzuführen. Als Moderator einer Videokonferenz bereitest Du das virtuelle Treffen durch Informationen an alle Teilnehmer vor. Du legst eine Agenda mit Zielen und Inhalten der Konferenz an und stellst Informationen über die Gesprächspartner zusammen.

Die Teilnehmer steigen in die Konferenz mit einem Vortragskonzept ein, das die wichtigsten Fragen innerhalb des gegebenen Zeitrahmens beantwortet. Für den geordneten Ablauf der Konferenz sind feste Kommunikationsregeln wichtig, beispielsweise ob während Präsentationen Wortmeldungen erwünscht sind.

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Der Außenseiter als Chance

Im guten Teams hat jeder Einzelne das Ganze im Blick. Aber was tun, wenn einer aus der Gruppe seinen Beitrag vernachlässigt? Leute, die unter ihrer Leistung bleiben, sind nicht zwangsläufig Faulenzer oder Saboteure, sondern oft Indikatoren für Unstimmigkeiten im Team.

Stimmt die Kommunikation? Sind die Ziele und Arbeitsschritte transparent? Kann jeder so arbeiten, dass wirkliche Synergien entstehen? Der Team-Außenseiter gibt dem Team die Chance, den Teambildungsprozess zu optimieren.

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Tools zum Teilen

Es kommt eher selten vor, dass Teamwork auf Dauer in einem gemeinsamen Raum stattfindet. Dennoch arbeiten alle an einem Paket von Aufgaben, die zu einem bestimmten Ziel führen sollen. Kommunikations-Tools wie der Taskmanager Wunderlist erleichtern die Absprache.

Mit Wunderlist können Teams Aufgaben teilen, terminieren und zuweisen. Microsoft One Note – Bestandteil von Microsoft Office – dient als übersichtlicher Informationsspeicher, auf den jedes Teammitglied zurückgreifen kann.

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Teamwork braucht Sekt

Zuletzt ein paar grundsätzliche Tipps, wie Teamleiter und Teammitglieder die Grundlagen für echtes Teamwork schaffen:

  • Den Mannschaftsgeist stärken: Das Team organisiert gemeinsame Unternehmungen in der Freizeit.
  • Die richtigen Worte wählen: „zusammen“, „gemeinsam“, „wir alle“ – solche Worte sind keine Hülsen, sondern schaffen Verbundenheit.
  • Feedback geben: Jedes Teammitglied muss sich positiv wahrgenommen fühlen.
  • Erfolge feiern: Ist ein Teilziel erreicht oder eine besonders gute Lösung für ein Problem gefunden? – Dann lasst die Sektkorken knallen oder denkt Euch irgendeine nette Belohnung aus.

Mit diesen Tipps wirst du künftiges Arbeiten im Team – egal ob du es leitest, oder nicht – deutlich effektiver, erfolgreicher und für alle zufriedenstellender meistern können. Solltest du daran noch Zweifel haben, wegen dauernörgelnden Kollegen oder einem cholerischen Chef, dann helfen dir die verlinkten Artikel weiter.

Dieser Arbeitslebenartikel ist Teil von „Marcos Recruiting Blog“. Marco Kainhuber ist einer der Geschäftsführer des Software-Unternehmens GermanPersonnel. Wir bieten intelligente, datenbasierte Recruiting-Lösungen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie Fragen zu unserer E-Recruiting-Software persy, unseren p1-Onlineshop für Personalbeschaffung oder zu unserer Recruiting-Agentur pergenta haben.

 

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