Bürogestaltung – effektiv arbeiten und wohlfühlen

Bürogestaltung – effektiv arbeiten und wohlfühlen

Praktische Tipps für euer Büro

Ob du ein Büro ausschließlich allein nutzt oder es mit weiteren Personen teilst, hat großen Einfluss auf die Einrichtung und Gestaltung des Raumes – denn was dem einen recht ist, muss dem anderen noch lange nicht gefallen. Auch in puncto Gesundheitsschutz und Arbeitspsychologie ist die Meinung deiner Mitnutzer mehr als nur ein freundlicher Hinweis …

orangener Bürostuhl

Die Einrichtung folgt der Funktion

Die Auswahl der Möbel, Farben und Dekorationsgegenstände folgt in erster Linie dem Zweck, den das Büro erfüllt. Je nachdem, ob es als reiner Arbeitsplatz dient oder ob dort Publikumsverkehr herrscht und Beratungsgespräche stattfinden, sollte es neben Schreibtischen auch eine Sitzgruppe beherbergen und/oder Ausstellungsflächen bieten.

Dabei müssen sowohl die Anforderungen der jeweiligen Branche als auch die Belange eventueller Besucher Berücksichtigung finden. So wird das Büro eines frei- und alleinschaffenden Journalisten anders eingerichtet sein, als der Arbeitsraum eines Architekten, der regelmäßig Beratungen abhält oder den Fortschritt seiner Projekte vorstellt.

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Flexibel und anpassungsfähig

Bei mehreren Nutzern spielen zudem die Anordnung und Gestaltung der Möbel eine Rolle. Im Idealfall ist das Büro groß genug, um selbst bei unterschiedlichen Tätigkeiten störungsfreies Arbeiten zu ermöglichen. Doch auch kleinere Räume lassen sich durch geschicktes Einrichten in Einzelbereiche aufteilen, ohne dass sie verstellt wirken.

Mit halbhohen Schränken oder offenen Regalen kannst du Arbeitsplätze trennen, den Besucherbereich separieren und/oder innerhalb des Büros Themenfelder festlegen. Multifunktionale und/oder mobile Möbel wie Klapp- oder Beistelltische und Stapelstühle erlauben es, den Raum an den gerade vorherrschenden Zweck anzupassen.

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Gleiche Chancen für alle

Achte jedoch darauf, dass die Aufteilung für jeden Nutzer bzw. Nutzen angenehm ist. Bildschirme und Arbeitsflächen sowie deren Beleuchtung müssen so platziert sein, dass keine unerwünschten Blendeffekte oder Schattenwürfe entstehen und die direkte Sicht auf zu bearbeitende Dokumente verwehrt wird.

Ist das Büro ungünstig geschnitten oder zu klein, um diese Belange zu berücksichtigen, können Vorhänge oder Rollos, zusätzlich montierte Blenden oder geschickt drapierte Pflanzen Abhilfe schaffen. Insbesondere Pflanzen haben viele positive Nebeneffekte, von der Optik ganz abgesehen. Mehr Infos dazu gibt´s in unserem Artikel Pflanzen im Büro.

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Der Griff in die Trickkiste

Darüber hinaus sollten Arbeitsplätze nicht in einer „Durchgangszone“ liegen und ihre Nutzer die Tür im Blick haben. Lässt sich das eine nicht vermeiden und das andere nicht bewerkstelligen, darf zu unkonventionellen Lösungen gegriffen werden. Dazu gehört z. B. im Büro einen Paravent aufzustellen oder einen Spiegel anzubringen.

Diese kleinen, aber wirkungsvollen Accessoires mindern das unangenehme Gefühl, jemanden „im Rücken“ zu haben oder beim Betreten des Raumes nicht zu sehen. Man sollte darauf achten, dass sich jeder im Raum auf seinem Platz auch wohlfühlt, sonst kommt auch schnell Neid und Unzufriedenheit auf und das schadet dem Arbeiten und dem Betriebsklima.

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Kleiner Aufwand mit großer Wirkung

Eins der wesentlichsten Elemente im Büroalltag bzw. innerhalb einer Bürogemeinschaft ist Farbe. Sie kann den Raum größer, kleiner, höher oder niedriger wirken lassen und im wahrsten Sinne des Wortes für Stimmung sorgen. Psychologen sprechen einzelnen Nuancen und ihrer Kombination verblüffende Effekte zu, die du mit gezielter Auswahl nutzen oder bewusst vermeiden kannst.

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Sorgfältig platzierte Eyecatcher

Nicht zuletzt darf und soll ein Büro auch heimelig wirken. Schließlich verbringst du und deine Mitnutzer hier einen großen Teil des Tages. Für wohnlichen Charakter sorgen Schrank-Systeme, bei denen sich offene und geschlossene Fächer abwechseln. Sie ermöglichen es, „Betriebsames“ bei Bedarf verschwinden zu lassen bzw. einzelne Objekte besonders zu betonen. Schränke und Schubladen helfen zudem bei Chaos im Büro.

Auch persönliche Gegenstände, Kunstwerke, Textilien und Beleuchtungskörper verleihen dem Büro ein angenehmes Ambiente. Achte darauf, dass die Auswahl sowohl stilistisch und farblich harmoniert als auch der repräsentierten Branche entspricht, wenn das Büro auch repräsentativ sein soll und hier Kunden ein- und ausgehen. Ansonsten sind Muscheln vom letzten Urlaub, Familienfotos und Nippes natürlich vollkommen in Ordnung. Sie tragen dazu bei, dass du dich wohlfühlst und das sollst du ja auch.

Dieser Arbeitslebenartikel ist Teil von „Marcos Recruiting Blog“. Marco Kainhuber ist einer der Geschäftsführer des Software-Unternehmens German Personnel. Wir bieten intelligente, datenbasierte Recruiting-Lösungen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie Fragen zu unserer E-Recruiting-Software Persy, unseren p1-Onlineshop für Personalbeschaffung oder zu unserer Recruiting-Agentur Pergenta haben.

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