Aberglaube bei der Arbeit – Wer hat Angst vor Freitag den 13.?

Aberglaube bei der Arbeit – Wer hat Angst vor Freitag den 13.?

Alles Humbug oder passiert wirklich mehr?

Wie wirkt sich Freitag der 13. auf deinen Arbeitsalltag aus? Ist es ein Tag wie jeder andere oder bist du abergläubisch, denkst dabei an einen Unglückstag und würdest am liebsten im Bett bleiben? So ergeht es tatsächlich vielen Menschen. Es gibt Statistiken, die der Angst vor vermehrtem Unglück an diesem Tag widersprechen und Kulturen, in denen die 13 sogar als Glückszahl betrachtet wird.

Also über der Marketing-Leitung von GermanPersonnel ist an einem Freitag den 13. mal eine komplette Küchenschrankzeile zusammengebrochen und hat sie unter sich begraben – als sie noch nicht bei GermanPersonnel gearbeitet hat, wohlgemerkt. Sie hatte Glück im Unglück und ist mit dem Schrecken davon gekommen.

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Ein Viertel der Arbeitnehmer krank

Die KHK hat anhand ihrer Versicherten statistisch hochgerechnet, dass in Deutschland am Freitag dem 13. jeder vierte Arbeitnehmer krankgemeldet ist. Das sind wesentlich mehr als an anderen Arbeitstagen. Für Unternehmer bedeutet das eine finanzielle Belastung. Glücklicherweise ist diese Tages- und Datumskonstellation nur ein- bis dreimal pro Jahr zu verzeichnen, so dass sich die Ausfälle in Grenzen halten.

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Tagesaktuelle Wirtschaftseinbußen

Das betrifft auch die allgemeine Wirtschaft: In den USA schätzen einige Experten die wirtschaftlichen Einbußen an diesen Tagen auf über 800 Millionen Dollar. Es werden weniger Reisen gebucht und grundsätzlich weniger Investitionen getätigt. Unternehmen versuchen, dem Aberglauben zu trotzen, indem beispielsweise auf die 13. Etage in Hotels, das 13. Deck auf Kreuzfahrtschiffen und die 13. Reihe in Flugzeugen verzichtet wird. Doch aus dem Kalender kannst du den Tag nicht streichen, wenn du abergläubisch bist.

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Aberglaube oder Krankheit?

Es ist unwahrscheinlich, dass alle Arbeitnehmer, die sich an einem Freitag dem 13. krankmelden, tatsächlich krank sind. Für einige ist sicherlich einfach ein ungutes Gefühl, das mit diesem Tag verbunden ist, der Grund, zu Hause zu bleiben.

Zählst du zu den Menschen, die sich trotzdem zur Arbeit quälen? Vielleicht fährst du dann besonders vorsichtig und bist ständig auf der Hut, dass dir am Arbeitsplatz kein Missgeschick passiert. Das allerdings beeinträchtigt die Konzentration und führt zu eingeschränkter Leistungsfähigkeit.

Auf diese Weise unterlaufen Fehler, die an anderen Tagen womöglich nicht aufgetreten wären. Allerdings sind auch einige Vorgesetzte und Arbeitgeber nicht vor Aberglaube gefeit, die sicher Verständnis aufbringen, wenn an einem solchen Tag nicht alles rund läuft.

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Sieh es positiv: Wenn der Kopierer wiederholten Papierstau produziert, die volle Tasse Kaffee versehentlich umgestoßen wird, der Drucker den Dienst verweigert, du verzweifelt Dokumente suchst oder der bis oben hin gefüllte, vorsortierte Ablagekorb herunterfällt und seinen Inhalt über den gesamten Boden ausbreitet, kannst du dir sagen, dass Freitag der 13. Schuld ist.

Unter den Arbeitnehmern, die an einem Freitag dem 13. das Haus nicht verlassen, sind einige allerdings von einer Krankheit betroffen, die als „Paraskavedekatriaphobie“ oder „Triskaidekaphobie“ bezeichnet wird. Sie leiden derart unter Ängsten, dass diese zu Schlaflosigkeit, Zittern und Schweißausbrüchen führen. Betroffene sind wirklich arbeitsunfähig.

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Statistiken geben Entwarnung

Obgleich sich der Aberglaube zu Freitag den 13. als Unglückstag hartnäckig hält, lassen z. B. folgende Statistiken keinen Rückschluss auf einen Unglückstag zu:

  • Unfallstatistiken des ADAC zeigen an diesen Tagen keine besonderen Vorkommnisse.
  • Die Zurich-Gruppe verzeichnet grundsätzlich an Freitagen steigende Schadensmeldungen. Fällt der Freitag jedoch auf einen 13., sind es rund zehn Prozent weniger.

Das mag darin liegen, dass einige Menschen an diesem Tag zu Hause bleiben oder besonders vorsichtig fahren. Diejenigen allerdings, die sich aus dem Haus und zur Arbeit trauen, kommen offensichtlich größtenteils ohne besondere Zwischenfälle an.

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Woher stammt der Aberglaube zu Freitag den 13. eigentlich?

Der Ursprung für Freitag den 13. als Unglückstag ist unbekannt. Einige Hinweise finden sich in der Bibel:

  • Judas als 13. Apostel ist der Verräter
  • Kreuzigung Jesu soll an einem Freitag stattgefunden haben
  • Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies wird auf einen Freitag gelegt
  • mittelalterliche Bezeichnung der 13: „Dutzend des Teufels“

 

Es gibt jedoch Kulturen und Regionen, die 13 mit etwas Positivem verbinden. Für andere ist 13 wiederum eine Unglückszahl, aber nicht nur die:

  • Judentum: Zahl 13 symbolisiert Gott
  • Japan: 13 gilt als Glückszahl
  • Spanien: Dienstag der 13. gilt als Unglückstag
  • Italien: 17 gilt als Unglückszahl
  • In großen Teilen Asiens: 4 und 7 gelten u. a. als Unglückszahl

 

Vielleicht ermutigen dich diese Ausführungen, Freitag den 13. als ganz normalen Arbeitstag zu betrachten und eventuelle Missgeschicke mit Humor zu nehmen.

Dieser Arbeitslebenartikel ist Teil von „Marcos Recruiting Blog“. Marco Kainhuber ist einer der Geschäftsführer des Software-Unternehmens GermanPersonnel. Wir bieten intelligente, datenbasierte Recruiting-Lösungen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie Fragen zu unserer E-Recruiting-Software PERSY, unseren POSTER-Shop für Personalbeschaffung oder zu unserer Recruiting-Agentur PERGENTA haben.

GermanPersonnel-Team

Die GermanPersonnel-Team-Beiträge sind immer das Werk mehrerer Autoren. Es handelt sich entweder um extern in Auftrag gegebene Texte, die intern angepasst, bzw. umgeschrieben wurden oder um Texte von einer/einem oder mehreren Kolleginnen/Kollegen, die ebenfalls von Friederike aus dem Content Marketing überarbeitet wurden.

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