HR-Manager und Entrepreneure – Gemeinsamkeiten

HR-Manager und Entrepreneure – ein Vergleich

Welche Sozial- und Fachkompetenzen HR-Manager von Entrepreneuren übernehmen sollten

Was macht einen erfolgreichen Entrepreneur aus? Entrepreneure – ob Bill Gates, Steve Jobs, Thomas Edison oder Robert Bosch – sind Innovatoren, Erfinder und Kaufmänner. Sie wagen den Sprung ins Ungewisse und lassen sich vom Risiko zu scheitern nicht abhalten. So entdeckte Thomas Edison zunächst 10.000 Wege, wie eine Glühbirne nicht funktioniert, bevor er Erfolg hatte. Bill Gates gründete sein erstes Unternehmen noch in der High-School und scheiterte.

Auch von Steve Jobs erstem Computer „Lisa“ haben Sie sicherlich noch nie etwas gehört. Selbst Robert Bosch fing klein an, bevor er sein Industrie-Imperium aufbaute. Auch weiblich Entrepreneure beeinflussen die gesamte Weltwirtschaft heute maßgeblich, ob Modedesignerin Vera Wang oder Yahoo-Chefin Marissa Meyer. Sie kurbeln die Wirtschaft an, treiben Innovationen voran und schaffen neue Arbeitsplätze.

Was erfolgreiche Unternehmer dabei beherrschen, ist die Kunst des einmal mehr wieder Aufstehens, als sie umgeworfen werden. Am unendlichen Durchhaltevermögen können sich HR-Manager in ihrem Arbeitsalltag mit Menschen und Zahlen durchaus ein Beispiel nehmen.

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Kommunikatoren und Netzwerker – das müssen Entrepreneure wie auch HR-Manager mitbringen

Um ein Entrepreneur oder ein HR-Manager zu werden, kann man keine klassische Ausbildung durchlaufen. HR-Manager und Entrepreneure sind oft Quereinsteiger, welche ganz unterschiedliche Lebensläufe vorzuweisen haben. Doch Personaler wie Entrepreneure zeichnen sich auffallend oft durch:

• ein ausgeprägtes soziales Gespür aus,
• verfügen über gute Menschenkenntnisse
• und haben allem voran Spaß am Umgang mit Menschen.

Sie beide verbinden Angebot und Nachfrage und müssen Brücken schlagen. Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es: Unternehmer müssen ihre Kunden erreichen, und entwickeln dafür kreative Marketingstrategien.

Auch Recruiter müssen sich immer genauer auf Ihre Zielgruppe – Arbeitssuchende – einstellen, und sie da abholen, wo sie sind.

Sie müssen Stellenausschreibungen gezielt platzieren und PR für das Unternehmen betreiben, um qualifiziertes Personal für sich zu gewinnen. Was beide Berufsgruppen mitbringen müssen sind Organisationstalent, Verhandlungsgeschick sowie Kommunikations- und Führungsfähigkeit sowie Rechtswissen.

Gute Entrepreneure wie HR-Manager sind darin geübt, Möglichkeiten und Schwierigkeiten zu erkennen und Frustrationen in Chancen zu verwandeln.

Wenn dann noch die Fähigkeit, die richtigen Menschen für gute Ideen zu gewinnen, sowie Ausdauer und Tatkraft hinzukommen, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg. Was also haben Entrepreneure den HR-Managern voraus? Denn auch wenn man nicht die Selbstständigkeit anstrebt, sondern als HR-Manager tätig ist, kann es hilfreich sein, wie ein Entrepreneur zu denken, um damit der eigenen Karriere und der Firma auf die Sprünge zu helfen sowie das gesamte Unternehmen zu einem besseren Ort für Angestellte, Kunden und Geschäftspartner zu machen.

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Gute HR-Arbeit – wesentlich für den Unternehmenserfolg

Ein gutes HR-Management hat einen wesentlichen Einfluss auf das Unternehmen, hierzu muss es aber vor allem strategisch und zielorientiert sein. Die Arbeit eines Human Resources Managers beginnt mit dem Recruiting. Anschreiben und Lebensläufe werden gescreent, Bewerber interviewt und beurteilt.

Mit der Einstellung neuer Mitarbeiter ist die Arbeit des HR-Managers aber noch lange nicht abgeschlossen. Er ist außerdem für die Betreuung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter zuständig. Er führt kontinuierlich Mitarbeitergespräche, hört gut zu, erkennt Potenziale und fördert diese zum Beispiel durch Weiterbildungen.

Warum aber sollten sich HR-Mitarbeiter ein Beispiel an Entrepreneuren nehmen, um mit den zahlreichen Herausforderungen des HR-Managements besser umzugehen? Entrepreneure müssen, um erfolgreich zu sein, nicht selten Konventionen brechen und eigene Wege gehen.

HR-Mitarbeiter können sich durchaus von der Lust nach Innovation und Kreativität inspirieren lassen.

Persönliche Verantwortung und Gestaltungsfreiheit sind genauso maßgeblich wie betriebswirtschaftliche Maßnahmen. Aus diesem Grund sollten Personaler im Arbeitsalltag selbstbewusst agieren und sich entsprechend positionieren.

Zudem ist es für Unternehmer wie Personaler unbedingt erforderlich analytisch und systematisch zu denken sowie regelmäßig kritische Selbstreflexion zu betreiben und zu lernen, die Stärken und Schwächen des Unternehmens zu erkennen. Selbst Entrepreneure kommen mit diesen Eigenschaften nicht auf die Welt. Das Gute ist: das Meiste lässt sich erlernen.

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So leidenschaftlich Arbeiten wie ein Entrepreneur

Sie packen Probleme an, sind proaktiv und erledigen Wichtiges am liebsten selbst. Erfolgreiche Gründer stehen leidenschaftlich hinter ihren Ideen, denn sie arbeiten aus der Überzeugung heraus, etwas zu verbessern und neue Lösungen anzubieten. Das wird auch in einer interaktiven Karte des Softwareherstellers Sage deutlich, in der die Welt der Gründerszene sowie ihre Sorgen und Hoffnungen in einer spannenden interaktiven Karte näher untersucht werden.

Gerade als HR-Profi sollte man es sich zum Ziel machen, den Wandel im Unternehmen ähnlich wie ein Entrepreneur aktiv mitzugestalten.

Das geht nicht ohne ein gewisses Risiko. Doch Ziel ist es nicht, Misserfolge zu vermeiden, sondern richtig mit ihnen umzugehen. Im Leben wie im Beruf läuft es nicht immer nach Plan. Scheitern ist nicht zwingend etwas Schlechtes, schließlich kann man aus Erfahrungen am besten lernen. Dennoch wird in vielen Unternehmen aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz nicht ausreichend über Misserfolge und Rückschläge geredet. Und so wird das Risiko von vielen Personalern als unüberwindbare Hürde wahrgenommen.

Entrepreneure hingegen scheitern und lernen unaufhörlich und auf eigene Faust. Auch als HR-Manager sollte man Neues wagen und nicht länger in bekannten Strukturen verhaftet bleiben, Arbeitsabläufe hinterfragen, nach Verbesserungen streben, sich auch im ungewohnten Umfeld bewegen und über den Tellerrand hinausblicken. Das erfordert nicht selten Mut und gute Planung.

Dieser Gastbeitrag ist von Sheila Käsgen geschrieben worden.

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