Dos und Don´ts für Recruiter 2019

Dos und Don´ts für Recruiter 2019

Diese 5 Punkte müssen Sie beachten

1. „Arbeiten wie immer“ ist vorbei

Wer weiterhin so rekrutiert, wie er es immer gemacht hat, der wird damit über kurz oder lang keinen Erfolg mehr haben. Wir müssen umdenken. Die Märkte geraten immer mehr unter Druck. Auch Sie werden immer weniger Bewerbungen bekommen. Es wird für Recruiter somit wichtiger neue und kreativere Wege zur Stellenvermarktung zu gehen.

Die Stellenanzeige verändert sich. Sie muss neu gedacht werden, denn sie wird zur Werbeanzeige. Auch neue Kanäle kommen hinzu und spielen eine immer wichtigere Rolle im Recruiting-Markt. Dazu gehören z. B. Facebook mit Facebook Jobs sowie Google mit der Google Cloud Talent Solution. Über beide haben wir ausführlich berichtet.

Tipp: Die organische Reichweite sinkt zunehmend. Nutzen Sie deshalb die vielfältigen Möglichkeiten der bezahlten Reichweite, um Ihre Wunschkandidaten auch wirklich zu erreichen!

2. Tracken – Erfassen Sie Ihre Daten.

Da Recruiting immer teurer wird, sollte jedem Recruiter an der Nachvollziehbarkeit seiner Maßnahmen gelegen sein. Ein zweiter Punkt betrifft deshalb das Tracken und Auswerten. Wieviel Geld geben Sie wofür aus und mit welchem Erfolg? Moderne Recruiting-Lösungen ermöglichen das Messen Ihrer Aktivitäten.

Sie sagen Ihnen, wie viel Geld Sie auf welchem Kanal ausgegeben haben und wie viele Bewerber zurückgekommen sind. So können Sie nachvollziehen, wie gut Ihre Recruiting-Maßnahmen waren und was Sie gegebenenfalls besser machen können, um Ihr Geld nicht in einem schwarzen Loch zu verlieren.

Mit Google Analytics kann man zwar messen, aber Google Analytics ist ein Webtraffic-Analyse-Tool und kein Reruiting-Analyse-Tool. Im Modell von Google muss man erstmal die Seiten von Stellenanzeigen trennen. (Page-Views versus Job-Ads) Für Google sind nämlich alles Webseiten.

Tipp: Konfigurieren Sie Ihre Tracking-System richtig – nach Ihren Kennzahlen.

3. Ermöglichen Sie einen schnellen, einfachen Bewerbungsprozess.

Der dritte Punkt, den ich Ihnen ans Herz legen möchte, betrifft die Geschwindigkeit. Es geht dabei zum einen um die Geschwindigkeit, in der Sie Ihre Bewerber kontaktieren und z. B. ein Vorstellungsgespräch vereinbaren. Zum anderen geht es aber auch um die Geschwindigkeit und Einfachheit des Bewerbungsvorganges an sich.

Gerade bei der Geschwindigkeit können Sie als Recruiter punkten, indem Sie durch einen einfachen, schnellen Bewerbungsprozess die Candidate Experiene Ihrer Bewerber positiv beeinflussen. Wie leicht und schnell kann man sich bei Ihnen bewerben? Wir haben beispielsweise die Voraussetzungen geschaffen, dass Sie einen Chatbot in Ihre Stellenanzeigen integrieren können. Dabei ist sogar die Bewerbung aus dem Chat heraus möglich.

Bei all den technologischen Lösungen im Recruiting geht es jedoch nicht darum, dass der Mensch ersetzt werden soll, sondern darum, den Bewerbungsprozess Ihrer Kandidaten zu erleichtern und Ihnen als Recuriter mehr Zeit einzuräumen, sich mit Ihren Bewerbern zu beschäftigen.

Tipp: Antworten Sie Ihren Bewerbern wirklich zeitnah! Andernfalls sind sie nämlich weg. Durch die Echtzeitkommunikation hat sich auch die Erwartungshaltung und das Bewerberverhalten der Jobsuchenden verändert.

4. Business Intelligence – Analysieren Sie Ihre Daten.

Wie oben bereits erwähnt: Google Analytics misst den Webtraffic, gibt aber keine Antwort darauf, wo sich ihr Bewerber aufhält, wie er auf Sie zukommt und was ihn interessiert. Dafür sind andere Instrumente sinnvoll, die immer stärker im Kommen sind.

Mit der Entwicklung unserer BI haben wir einen ersten Schritt getan, um relevante Informationen rund um die Stellenanzeigen und ihren Erfolg (Bewerbereingang, etc.) zur Verfügung zu stellen. Es wird in Zukunft immer wichtiger sich diese Zahlen genau anzusehen, Zusammenhänge zu erkennen, Anpassungen vorzunehmen und evtl. eben auch strategische Entscheidungen zu treffen.

Tipp: Jede gute BI sollte in der Lage sein, relevante Informationen/Fragen für den jeweiligen Bereich beantworten zu können.

5. Mobile First

Es ist nichts Neues, aber noch immer missachten das viele: Nicht nur Ihre Stellenanzeige, Ihr ganzer Unternehmensauftritt und somit auch Ihre Karriereseite, muss mobiloptimiert sein. Es macht einfach einen schlechten Eindruck, wenn hier keine Konsistenz vorliegt. Nutzer, die mobil surfen, verlassen sehr schnell Seiten, die nicht mobiloptimiert sind. Und der erste Touchpoint der Bewerber ist nun mal die Suche, die vor allem mobil geschieht.

Wie bei der Geschwindigkeit, so gilt auch für die Ansicht: die Nutzerfreundlichkeit muss im Vordergrund stehen und die Nutzer zeichnen sich nicht gerade durch Geduld aus. Auch Google hat die Mobilfähigkeit deshalb in seine Rankingfaktoren mit aufgenommen. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, empfehle ich Ihnen unseren Artikel „Mobile Recruiting – Ein Muss für erfolgreiches Recruiting“.

Tipp: Karriereseite und Stellenanzeigen sollten in ein Gesamtkonzept passen.

Wenn Sie mehr über das Thema Recruiting wissen möchten, schreiben Sie mir, oder meinem Team von GermanPersonnel, denn wir haben langjährige Erfahrung im E-Recruiting und bieten unseren Kunden datenbasierte Lösungen für ihr Recruiting. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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