Zufriedenheit am Arbeitsplatz

Zufriedenheit am Arbeitsplatz

Mit einfachen Tricks entspannter und glücklicher im Job

Zeit- und Leistungsdruck, Konkurrenzkampf, hohe Ansprüche an sich selbst … auf der Arbeit sind die meisten von uns diversen Stressquellen ausgesetzt, die – für die einen mehr, für die anderen weniger – belastend auf die Psyche wirken. Laut Bundesregierung hat sich die Zahl der Krankheitsfälle mit psychischen Ursachen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Auch für die Arbeitgeber ist diese Entwicklung alles andere als positiv. Nicht nur müssen sie in Krankheitszeiten auf ihre Mitarbeiter verzichten, sondern psychische Erkrankungen sowie Unzufriedenheit wirken sich auf die Produktivität während der Arbeitszeit aus. Studien zeigen: Ein zufriedener Mitarbeiter ist im Schnitt auch zwölf Prozent produktiver. Laut World Health Organization kosten Depressionen, Angststörungen und Co. die globale Wirtschaft jährlich eine Billion US-Dollar.

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Was aber kannst du für die mentale Gesundheit tun – sowohl als Arbeitnehmer als auch als Arbeitgeber? Fakt ist: Die Gestaltung des Arbeitslebens trägt entscheidend zur allgemeinen Psyche bei, sodass du hier ansetzen kannst und solltest.

Eine Infografik des österreichischen OTTO-Versands listet sieben Faktoren auf, die die mentale Gesundheit im Arbeitsleben verbessern und schon mit einfachen Maßnahmen umgesetzt werden können:

Arbeitsleben und Mental Health – eine Infografik von OTTO

Ein erfüllender Job

Eigentlich liegt es auf der Hand: Wer sich täglich mit Dingen beschäftigen muss, die keinen Spaß machen oder in denen man keinen Sinn sieht, wird auf lange Sicht unglücklich. Oder anders formuliert: Wer der Meinung ist, einen sinnvollen Job auszuführen, ist glücklicher und auch produktiver.

Wichtig ist dabei, dass die Mitarbeiter ausreichend gefordert, aber nicht ständig überfordert sind. Unterforderung führt auf Dauer zu Langeweile, Überforderung zu Stress, der im schlimmsten Fall zu einem Burn-out führen kann.

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Austausch mit Kollegen

Sozialer Kontakt macht glücklich – dementsprechend wichtig ist eine entspannte Stimmung im Team. Gespräche mit Kollegen in den Pausen entspannen und steigern die Laune. Wer einen guten Draht zu seinen Kollegen hat, verbessert nicht nur sein eigenes Wohlbefinden, sondern erhöht auch seine Produktivität und trägt selbst zu einem angenehmen Arbeitsklima bei.

Eine Studie der Society of Human Resource Management ermittelte, die Beziehung zu Kollegen sei sogar die wichtigste Bedingung für das Engagement der Mitarbeiter. Das hat diverse Vorteile: In Teams, in denen Kollegen sich gut verstehen, wird enger zusammengearbeitet. Außerdem steigt die Loyalität zum Arbeitgeber, wenn man gerne auf die Arbeit geht.

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Pausen

Regelmäßige Pausen zwischen den Arbeitseinheiten sind wichtig, damit die Produktivitätsphasen effektiver sind. Diese können z. B. dazu genutzt werden, sich mit Kollegen zu unterhalten. Um noch mehr für die Psyche zu tun, sollte man nach draußen gehen und eine Runde spazieren gehen. Der Zusammenhang zwischen Bewegung und psychischem Wohlbefinden konnte in diversen Studien nachgewiesen werden.

Wer körperlich aktiv ist, reduziert Stress und kann besser von der Arbeit abschalten. Auch kleine Achtsamkeitsübungen können nachweislich zur Stressreduktion beitragen. Pausen, die ausschließlich am Handy oder am Computer verbracht werden, führen allerdings zu einer höheren emotionalen Erschöpfung, sodass „konventionelle Pausen“ vorzuziehen sind.

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Eine gesunde Work-Life-Balance

Eine gesunde Trennung von Berufs- und Privatleben sowie die Möglichkeit, sich Arbeit und Freizeit zu einem gewissen Grad selbst einzuteilen, sorgen bei Arbeitnehmern für die Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Experten zufolge können Gleitzeit, Home-Office und Vertrauensarbeitszeit nicht nur zu einer gesunden Work-Life-Balance beitragen, sondern steigern durch den Gewinn an Lebensqualität zusätzlich die Arbeitnehmer-Motivation und die Identifikation mit dem Unternehmen.

Umgekehrt wirkt sich die Identifikation mit der Unternehmensphilosophie auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter aus – dies geht aus dem Wrike Happiness Index 2019 des Arbeitsmanagement-Experten Wrike hervor, in dessen Rahmen 4.000 Arbeitnehmer nach den Faktoren für ihre Zufriedenheit oder Unzufriedenheit am Arbeitsplatz befragt wurden.

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Feedback und Wertschätzung

Konstruktives Feedback gibt Mitarbeitern die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu verbessern. Dabei ist es wichtig, Feedback nicht als persönliche Kritik zu vermitteln – und auf der anderen Seite zu verstehen. Dies fällt leichter, je größer das Vertrauen zwischen Mitarbeiter und Feedback-Gebenden ist.

Arbeitgeber sollten deswegen darauf achten, ihren Mitarbeitern ausreichend Wertschätzung entgegenzubringen – sei es durch ein angemessenes Gehalt oder auch nur ein kleines Lob zwischendurch – und auch im Arbeitsalltag für ein vertrauensvolles Umfeld zu sorgen.

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Entwicklungsmöglichkeiten

Feste Ziele und die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, geben ein gutes Gefühl und regen Arbeitnehmer dazu an, die eigene Karriere aktiv mitzugestalten. Dann arbeitet man nämlich nicht nur für den Arbeitgeber, sondern auch für sich selbst.

Danke Elena Geiger für diesen Gastartikel zum Thema Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Weitere Artikel rund um das Glück am Arbeitsplatz sind Komm in den Flow, auch bei der Arbeit, Feelgood Management – damit im Job alle happy sind oder Freunde zu Kollegen machen.

Dieser Arbeitslebenartikel ist Teil von „Marcos Recruiting Blog“. Marco Kainhuber ist Geschäftsführer des Software-Unternehmens GermanPersonnel. Wir bieten intelligente, datenbasierte Recruiting-Lösungen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie Fragen zu unserer E-Recruiting-Software PERSY oder Interesse an der Erstellung von Recruiting-Kampagnen haben. Ganz neu in unserem Portfolio ist PARTS für eine programmatische, zielgruppenspezifische und kostenoptimierte Ausspielung von Stellenanzeigen.

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