Feierabend und nun Party im Büro – Was geht, was geht nicht?

Feierabend und nun Party im Büro – Was geht, was geht nicht?

Spontane Party nach Feierabend – sinnvoll oder gefährlich?

Tagaus, tagein der gleiche Trott, der gleiche Smalltalk mit den Kolleginnen und Kollegen, man kennt sich, man mag sich mehr oder weniger. Eine Party nach Feierabend im Büro kann helfen, dass man sich näher kommt, über Privates redet oder einfach mal gemeinsam ausgiebig miteinander lacht, feiert, Spaß hat.

Die Meinungen darüber gehen auseinander. Für manche Menschen gibt es kein besseres Teambuilding als eine After Work Party. Viele sind besonders begeistert, wenn eine Party spontan passiert. Andern reichen die „geordneten“ Events wie Weihnachtsfeier oder Sommerfest, und ein nicht geringer Teil sieht Freizeitvergnügungen mit Kollegen als lästig an und gibt sich lieber nur mit seinen Freunden ab.

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Nicht jeder ist begeistert

Vielleicht ist es nicht jedermanns Sache, nach einem langen Arbeitstag auch noch den Feierabend mit den Kollegen und Vorgesetzten zu verbringen. Manche Menschen wollen lieber nicht schon nachmittags Bier oder Sekt im Büro trinken, wenn ein Kollege seinen Abschied feiert und die Party am Abend weitergeht. Singles haben damit vielleicht weniger Probleme. Wenn aber zu Hause Partner oder Partnerin und Kinder warten, wird es für die Betroffenen schwieriger, vor allem, wenn sich solche Gelegenheiten öfter einstellen.

Auch eher „technische“ Fragen wollen geklärt sein, zum Beispiel: Wer kauft Getränke und Snacks ein? Wer bezahlt? Wer räumt am Ende auf, damit das Büro am nächsten Tag wieder sofort nutzbar ist?

Tipp: Kommt es dabei hin und wieder zu Problemen, sollte man besser sofort auf eine neutrale Location ausweichen.

Es kann aber durchaus lustig werden und manchmal sogar der Karriere auf die Sprünge helfen. Allerdings solltest du ein paar Spielregeln beachten, damit ein solcher Anlass nicht zum Fiasko wird. Denn wenn zu viel Alkohol fließt, fallen schon einmal Hemmungen weg, man kommt sich näher oder fängt vielleicht auch eher mal einen Streit an.

kleines Törtchen

Was spricht für eine Party?

Ein informeller Treff nach Feierabend ist eine gute Gelegenheit, die Kollegen mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. So mancher, der tagsüber nur kurz angebunden ist, outet sich plötzlich als Geschichtenerzähler und unterhaltsamer Partygast, was ohne das gemeinsame Feierabendbier vielleicht nicht herausgekommen wäre.

Unter Umständen kann es aber auch besser sein, Privatleben und Job nicht zu sehr zu vermischen. Hier spielt die allgemeine Unternehmenskultur eine Rolle, aber auch die Tatsache, ob ein Vorgesetzter anwesend ist oder nicht.

Häufig bekommst du bisher unbekannte Firmeninterna mit, die dir auf deinem weiteren Weg helfen. Auf jeden Fall wirst du über den letzten Büroklatsch auf dem Laufenden gehalten, was in gewissen Situationen auch durchaus nützlich sein kann.

Für Neueinsteiger in einem Unternehmen ist eine Party eine günstige Gelegenheit, unbekannte Kollegen abseits vom Umgang im Büro und rein arbeitsbezogenen Meetings zu treffen und Kontakte zu knüpfen.

kleines Törtchen

Gründe, die gegen After Work Aktivitäten sprechen

Ein Feierabendbier oder ein Absacker nach getaner Arbeit kann gut tun. Manchmal ist es aber besser, darauf zu verzichten, etwa in besonders stressigen Zeiten, wenn die Stimmung im Team vielleicht angespannt ist. Dann solltest du besser den Heimweg antreten und dich woanders und mit anderen Menschen vergnügen.

Wenn After Work Partys sich auf Dauer sozusagen zu einem „Pflichttermin“ entwickeln, den man aus Gruppendruck schlecht ausfallen lassen kann, solltest du öfter mal die Notbremse ziehen, denn irgendwann macht es keinen Spaß mehr, auch noch die Freizeit mit Kollegen und Vorgesetzten zu verbringen. Man gerät mehr oder weniger in eine Filterblase mit seinen Kollegen und bewegt sich nur noch in Gesellschaft, die mit dem eigenen Job zu tun hat.

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Wichtige Spielregeln

Gemeinsame Aktivitäten nach Arbeitsschluss sollten immer auf freiwilliger Basis passieren. Manche Kollegen können regelmäßig dabei sein, andere nicht. Hier gilt es, Toleranz zu wahren. Je größer und heterogener ein Team ist, desto schwieriger wird man alle Leute unter einen Hut bekommen.

Vergiss nicht, dass du dich auf einer Party mit Kollegen immer noch im beruflichen Umfeld bewegst. Da können auch weniger bekannte Leute aus anderen Abteilungen oder sogar anderen Unternehmen dabei sein. Der Austausch von privaten wie geschäftlichen Informationen sollte deshalb mit Vorsicht geschehen. Und die Themen sollten sich nicht nur um die Arbeit drehen, dabei kommt nur selten richtig Spaß auf.

Ist eine Party spontan und findet direkt nach Büroschluss statt, musst du dich um einen Dresscode nicht kümmern. Du gehst einfach so, wie du bist. Wirst du zu einem speziellen After Work Event eingeladen, das etwa direkt auf Networking ausgerichtet ist, kannst du dich aber etwas mehr in Schale werfen.

Der wichtigste Punkt: Alkohol. Er ist fast immer im Spiel, sei es im Biergarten oder in der Cocktailbar. Du solltest dich nicht über Gebühr betrinken und aufpassen, dass Alkohol deine Zunge nicht zu sehr löst. In dem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass Lästern über Kollegen oder Chefs absolut tabu ist. Negative Äußerungen gehören nicht auf eine After Work Party.

Dieser Arbeitslebenartikel ist Teil von „Marcos Recruiting Blog“. Marco Kainhuber ist Geschäftsführer des Software-Unternehmens GermanPersonnel. Wir bieten intelligente, datenbasierte Recruiting-Lösungen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie Fragen zu unserer E-Recruiting-Software PERSY oder Interesse an der Erstellung von Recruiting-Kampagnen haben. Ganz neu in unserem Portfolio ist PARTS für eine programmatische, zielgruppenspezifische und kostenoptimierte Ausspielung von Stellenanzeigen.

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