7 Tipps für optimales Azubi-Marketing

7 Tipps für optimales Azubi-Marketing

Dem Azubimangel entgegenwirken

Seit 2008 nimmt die Anzahl der Auszubildenden in Deutschland stetig ab. Während 2008 noch knapp über 1,6 Millionen Azubis beschäftigt waren, sind es im Jahr 2017 nur noch ca. 1,3 Millionen. Dementsprechend schwer fällt es Unternehmen, alle Ausbildungsplätze zu besetzen.

Anzahl der Auszubildenden von 2008 bis 2017

Azubimangel hat viele Ursachen

Für diesen Auszubildendenmangel gibt es verschiedene Gründe. Zum einen nimmt schlicht und einfach die Anzahl der Schulabgänger ab. Grund hierfür ist der demographische Wandel. Je weniger junge Menschen es in Deutschland gibt, desto weniger können eingestellt werden. Zum anderen spielt steigendes Interesse an Studium und schulischen Ausbildungen eine wichtige Rolle. Diejenigen, die sich dann auf eine Ausbildungsstelle bewerben, fehlt oft die nötige Qualifikation.

Dementsprechend umkämpft, sind Bewerber, die über einen hohen Schulabschluss verfügen. Besonders für kleine Unternehmen ist es schwierig zu überzeugen, da die meisten Auszubildenden Plätze in renommierten Unternehmen suchen.

Es gilt also Interessenten gezielt anzusprechen und vom eigenen Unternehmen zu überzeugen.

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Azubi-Marketing muss nicht immer teuer sein

Um Azubis gezielt anzusprechen gibt es verschiedene Wege. Je nach Budget können günstige oder weniger preiswerte Methoden zur Ansprache gewählt werden. Je kleiner das Budget, desto schwieriger ist es Auszubildende zu finden. Mit den folgenden fünf Tipps lassen sich Schulabgänger gezielt und gleichzeitig günstig ansprechen.

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Lokale und regionale Medien

Dass das Schalten von Anzeigen in großen Tageszeitungen teuer sein kann, ist allseits bekannt. Aus diesem Grund bietet es sich, speziell für kleine Unternehmen, an Auszubildende über lokale und regionale Medien anzusprechen. Die örtliche Zeitung kann ein gutes Medium sein, um Anzeigen günstig drucken zu lassen oder Flyer beizulegen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, vereinzelt Plakate auszuhängen oder einen Tag der offenen Tür für Interessierte zu veranstalten.

Besonders in kleinen und ländlichen Orten macht diese Art der Suche durchaus Sinn. Jeder kennt jeden, so dass Mundpropaganda in Folge dieser Werbemittel meist ausreicht, um eine oder einen Auszubildenden zu finden. Sollte dies einmal nicht funktionieren, besteht immer noch die Möglichkeit aktiv auf Stadtfesten oder ähnlichen Veranstaltungen zu suchen.

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Active Sourcing

Das aktive Suchen von Mitarbeitern oder eben Azubis nennt sich Active Sourcing. Dies kann in Form von Lehrstellen-Messen stattfinden. Dabei stellen sich Ausbildungsbetriebe an ihrem Messestand den interessierten Besuchern vor und versuchen, im Gegensatz zum üblichen Vorgehen, von sich und ihrer Lehrstelle zu überzeugen.

Eher selten, aber dennoch effektiv ist die aktive Suche nach Auszubildenden über Netzwerke wie XING und LinkedIn. Die meisten Profile werden erst nach einem Studium oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung erstellt, allerdings gibt es immer Ausnahmen. Vereinzelt befinden sich auch Langzeitpraktikanten, die sich beruflich orientieren wollen, auf diesen Netzwerken.

Präsentation einer Lehrstelle auf einer Azubimesse

Social Media Marketing

Außerhalb kleiner Dörfer ist es sinnvoller, Stellenanzeigen über die gängigen Social Media Kanäle zu schalten. Die Generationen Y und Z, also die zukünftigen Auszubildenden halten sich den Großteil ihrer Zeit auf diesen Plattformen auf und können dort entsprechend leicht angesprochen werden. Bestens eignen sich dafür Instagram und Facebook.

Facebook bietet dafür sogar zwei Methoden an – Facebook Jobs und Facebook Kampagnen.

Über Facebook Jobs lassen sich Stellenanzeigen in Facebook verteilen, über welche sich ein Interessent direkt mit seinem Facebook Profil bewerben kann.

Facebook Kampagnen lassen sich gezielt an eine zuvor bestimmte Zielgruppe ausspielen. Hier lassen sich beispielsweise Alter, Wohnsitz und Interessen festlegen, sodass die Anzeige, in Form einer Stellenanzeige, an potenziell Interessierte ausgespielt wird.

Beide Varianten sind mit nur geringen Kosten verbunden und eignen sich darum speziell für Unternehmen mit kleinem Budget.

Bewerberformular von Facebook Jobs
Bewerberformular

Stellenbörsen für Azubis

Speziell für Auszubildende, beziehungsweise solche die es werden wollen, gibt es im Internet eine Vielzahl an Stellenbörsen, die ausschließlich Stellenangebote für Auszubildende anbieten. Hier sind die Kosten für die Schaltung einer Anzeige für gewöhnlich deutlich günstiger, als auf den gängigen Stellenbörsen. Außerdem enthalten sie in vielen Fällen zusätzliche Informationen zu diversen Ausbildungsberufen und stehen Interessenten beratend bei der Wahl der richtigen Lehre zu Seite.

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Kooperationen

Kooperationen mit Schulen können einen enormen Erfolg bei der Suche nach Azubis ausmachen. Viele Schulen bieten Eltern- und Informationsabende an, um Schulabgänger auf das Berufsleben vorzubereiten. Nutzt man als Unternehmen diese Veranstaltungen, um auf Praktikums- und Lehrstellenplätze aufmerksam zu machen, kann eine große Menge an Interessierten erreicht werden. Außerdem besteht hier die Möglichkeit nicht nur die Lehrstelle selbst, sondern auch das eigenen Unternehmen vorzustellen und einen ersten Eindruck bei Eltern und Schülern zu hinterlassen.

Es zeigt sich also, dass nicht immer ein großes Budget notwendig ist, um Ausbildungsplätze zu besetzen. Wählt man die richtigen Medien und präsentiert sich auf passenden Veranstaltungen kann man dem Azubimangel einfach und kostengünstig entgegen wirken.

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